




U25 Ausflug Vinschgau
Am 21.Mai war es so weit, 3 Mountainbikerinnen und 10 Mountainbiker starteten ihre Reise mit 3 voll bepackten Kleinbussen und einem großem Radanhänger in den sonnigen Vinschgau. Die Reiseroute führte über das Inntaldreieck, den Brennerpass nach Meran und von dort an den Zielort Naturns.
Mit jedem gefahrenen Kilometer wurde das Wetter sonniger, der Himmel blauer, die Außentemperatur höher und die Stimmung durch servierten Kaffee mit Kuchen und Rolands Mundharmonikamelodien, die wir mittels Walkie -Talkies life in die anderen Busse übertrugen, immer fröhlicher.
Nach dem wir die Zimmer im Hotel Kreuzwirt bezogen, uns von der anstrengenden Fahrt erholt und bei einem Willkommenstrunk an die Außentemperatur von 30 Grad angepasst hatten, ließen wir den ersten Abend bei einem Abendessen in der Brauerei Forst ausklingen.
Am Samstag stand dann die erste Ausfahrt, getarnt als Eingewöhnungsfahrt mit letztendlich 143 Kilometern und 1400 Höhenmetern an den Reschensee auf dem Programm, die für die Gemütlicheren unter uns bei der Rückfahrt eine geplante Zugfahrt beinhaltete. So kamen wir am Abend alle gemeinsam, mit einem riesigen Loch in der Magengrube in unserem Hotel zum Abendessen an.
Die Sonntagstour führte auf die Naturnser Alm. An diesem Tag war es nicht ganz so sonnig, wie an den anderen Tagen. Ein kühler Wind wehte und neben der Hütte lag noch Schnee, was auf Grund der Höhenlage zu erwarten war. Immerhin sind wir von Naturns aus 1600 Höhenmeter bergauf geradelt und haben uns die Rast mit Jause und einem Schluck Bier redlich verdient.
Bei der Abfahrt ins Tal teilten wir uns in zwei Gruppen. Einen Gruppe fuhr dieselbe Strecke ins Tal von der wir gekommen waren, die anderen überquerten den Bergkamm, um auf der anderen Seite den Singeltrail bis zum Restaurant Seewirt hinunter zu rauschen. Hunger und Durst waren unsere ständigen Begleiter, so war eine deftige Jause unausweichlich.
Der Montag hatte es noch einmal kräftig in sich , nicht so sehr wegen der 1000 gefahrenen Höhenmeter, sondern viel mehr wegen der Abfahrt über den langen Singletrail von der Marzoner Alm, welchen alle mit Bravour bewältigten, wenn auch mit leichten Abschürfungen an Armen und Beinen, die jeder als Andenken mit nach Hause nehmen durfte.
Die Traumlage der Marzoner Alm mit ihrer anstehenden Sonne auf der wir vor der Abfahrt ins Tal ausgiebig rasteten und zu Mittag speisten, sorgte für die tiefe Bräune, um die wir nach unserer Rückkehr in die Heimat von allen Daheimgebliebenen beneidet wurden.
Am Dienstag hieß es dann Abschied nehmen, um die Heimreise anzutreten. Nur der Stadtbummel in Meran ließ uns noch einmal die Wärme in vollen Zügen genießen, bevor wir den Schlechtwettermeldungen entgegen fuhren.
Es war für uns alle ein wunderschönes Wochenende mit tollen Erlebnissen, an dem neben der Beinmuskulatur auch die Bauchmuskulatur durch unsere Spaßvögel nicht zu kurz kam.
Ganz besonderen Dank gebührt den Initiatoren Rupert und Manfred, die diese Reise so toll vorbereitet hatten und uns ohne den kleinsten Zwischenfall immer wieder gut zurück brachten.
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